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Auf dem Grundstück befinden sich zwei
Ausstellungsgebäude.
Bei einer Besichtigung betritt der Gast zunächst das Atelierhaus und
beginnt seinen Rundgang im Museumsladen.
Hier befand sich seit 1952 Helene Weigels Küche. Heute ist nichts
von der Kücheneinrichtung erhalten. |
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Nun betritt man den Hauptraum des Gebäudes:
das Atelier, dessen Höhe über zwei Geschosse reicht. Hier öffnet
sich dem Besucher durch das riesige Atelierfenster ein
wunderbarer Blick auf Garten und See.
Dieser Raum ist mit originalen Einrichtungsgegen-ständen
eingerichtet. Das sind norddeutsche Möbel aus dem 18. bis 20.
Jahrhundert, die von Helene Weigel speziell für diesen Raum
gesammelt wurden. Hier fanden wichtige Gespräche statt.
Das Zimmer war auch das Esszimmer der Familie. |
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Der Rundgang führt weiter in die ehemalige Bibliothek des Hauses,
die heute als Ausstellungsraum eingerichtet ist. |
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Im Garten kann man die von Bertolt Brecht und Helene Weigel sehr
geschätzte herbe Schönheit der Natur genießen und Details wieder
erkennen, die man aus der Literatur kennt. Auf Kupfertafeln sind
fünf Gedichte aus Brechts letztem Gedichtzyklus, "Buckower Elegien",
den er 1953 auf seinem Buckower Landsitz schrieb, zu lesen. |
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Ein zweites Ausstellungsgebäude ist das
Bootshaus direkt am Seeufer. Auf Ausstellungstafeln werden dort
wechselnde Themen behandelt. Das
wichtigste Ausstellungsstück ist der legendäre Planwagen aus der
Inszenierung "Mutter Courage und ihre Kinder" im Deutschen Theater
am 11.1.1949 und die Kostüme von Helene Weigel, die in dieser
Inszenierung zum ersten Mal die Rolle der Mutter Courage spielte.
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Dieses Theaterereignis war das große Comeback von Helene Weigel und
Bertolt Brecht in Europa nach ihrer Rückkehr aus dem Exil. Im
gleichen Raum kann man Bühnenbildmodelle der Inszenierungen "Mutter
Courage und ihre Kinder" und "Coriolan" betrachten. |
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