Veranstaltungskalender
Sphäre der Isolierung - im Gartenidyll
10. Mai 2026
Führung in Brechts Arbeitszimmer - AUSGEBUCHT
Keine Reservierung mehr möglich.
13:00 und 15:00 Uhr Führung
Die Führung gibt Einblicke in Brecht und Weigels Nutzung des Gartens auf dem Grundstück der ehemaligen Seestraße 29 (heute Bertolt-Brecht-Straße 29 und 30), zudem werden exklusiv Brechts ehemaligen Wohnräume u.a. sein Arbeitszimmer mit Seeblick besichtigt.
Verweilen Sie im Anschluss an die Führung vor dem Panoramafenster von Brechts Arbeitszimmer bei Kaffee und Kuchen im Garten.
Kuchengedeck im Garten vor dem Gärtnerhaus: 12€ (zwischen 14-17 Uhr, auch ohne Führung buchbar)
Führung. Dauer: 45min; 13€/11€
Beschreibung:
Im Rahmen von zwei Sonderführungen in kleinen Gruppen können die ehemaligen Wohn- und Arbeitsräume von Bertolt Brecht im so genannten Gärtnerhaus in Buckow besichtigt werden. Der Schriftsteller, der seit 1952 gemeinsam mit Helene Weigel das Buckower Grundstück mit zwei Häusern darauf gepachtet hatte, wählte diesen Ort als „Sphäre der Isolierung“. War er doch Anfang der 1950er Jahre mehr auch in die politischen und ästhetischen Auseinandersetzungen der Zeit in Berlin geraten, fand er „unter alten großen bäumen“ am Wasser des Schermützelsees eine Umgebung, die „ordentlich genug“ war, dass er „wieder etwas HORAZ lesen“ konnte.
Nach seinem und Weigels Tod wurde nur das eine der beiden Wohnhäuser zum Museum umgestaltet und 1977 eröffnet: die Eiserne Villa. Dort im ehemaligen Atelierraum war der gemeinsame Ort für Gespräche und Weigel hatte ihr Schlafzimmer unterm Dach. Das ursprünglich als Gärtnerhaus errichtete Gebäude und von Brecht als Arbeits- und Schlafraum genutzte, ist weiterhin in Privatbesitz. Im Rahmen der Sonderführungen können nun diese Räume besichtigt werden. Mit Blick auf den Pavillon und der kleinen Mauer, vor der Brecht seinen Wirtshaustisch stellte, wird die Museumsleiterin Juliane Grützmacher gemeinsam mit den Gästen dem Dramatiker nachspüren und den Rundgang beginnen, der dann weiter ins ehemalige Arbeitszimmer führt. Journaleinträge, Gedichte und Briefe zeugen von der besonderen Bedeutung des Ortes für Brechts späte berufliche und private Jahre. Wo parkte Brechts Steyer? Wo stand die berühmte Schreibmaschine? Wo war der Telefonanschluss und was hatte es mit den Hühnern auf sich?
Teilnahme nur mit vorheriger Anmeldung! (begrenztes Platzangebot)
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Keine Reservierung mehr möglich.
13:00 und 15:00 Uhr Führung
Die Führung gibt Einblicke in Brecht und Weigels Nutzung des Gartens auf dem Grundstück der ehemaligen Seestraße 29 (heute Bertolt-Brecht-Straße 29 und 30), zudem werden exklusiv Brechts ehemaligen Wohnräume u.a. sein Arbeitszimmer mit Seeblick besichtigt.
Verweilen Sie im Anschluss an die Führung vor dem Panoramafenster von Brechts Arbeitszimmer bei Kaffee und Kuchen im Garten.
Kuchengedeck im Garten vor dem Gärtnerhaus: 12€ (zwischen 14-17 Uhr, auch ohne Führung buchbar)
Führung. Dauer: 45min; 13€/11€
Beschreibung:
Im Rahmen von zwei Sonderführungen in kleinen Gruppen können die ehemaligen Wohn- und Arbeitsräume von Bertolt Brecht im so genannten Gärtnerhaus in Buckow besichtigt werden. Der Schriftsteller, der seit 1952 gemeinsam mit Helene Weigel das Buckower Grundstück mit zwei Häusern darauf gepachtet hatte, wählte diesen Ort als „Sphäre der Isolierung“. War er doch Anfang der 1950er Jahre mehr auch in die politischen und ästhetischen Auseinandersetzungen der Zeit in Berlin geraten, fand er „unter alten großen bäumen“ am Wasser des Schermützelsees eine Umgebung, die „ordentlich genug“ war, dass er „wieder etwas HORAZ lesen“ konnte.
Nach seinem und Weigels Tod wurde nur das eine der beiden Wohnhäuser zum Museum umgestaltet und 1977 eröffnet: die Eiserne Villa. Dort im ehemaligen Atelierraum war der gemeinsame Ort für Gespräche und Weigel hatte ihr Schlafzimmer unterm Dach. Das ursprünglich als Gärtnerhaus errichtete Gebäude und von Brecht als Arbeits- und Schlafraum genutzte, ist weiterhin in Privatbesitz. Im Rahmen der Sonderführungen können nun diese Räume besichtigt werden. Mit Blick auf den Pavillon und der kleinen Mauer, vor der Brecht seinen Wirtshaustisch stellte, wird die Museumsleiterin Juliane Grützmacher gemeinsam mit den Gästen dem Dramatiker nachspüren und den Rundgang beginnen, der dann weiter ins ehemalige Arbeitszimmer führt. Journaleinträge, Gedichte und Briefe zeugen von der besonderen Bedeutung des Ortes für Brechts späte berufliche und private Jahre. Wo parkte Brechts Steyer? Wo stand die berühmte Schreibmaschine? Wo war der Telefonanschluss und was hatte es mit den Hühnern auf sich?
Teilnahme nur mit vorheriger Anmeldung! (begrenztes Platzangebot)