Veranstaltungskalender
DIE WINDBRIEFE an den Herrn b.b.
28. Juni 2026
Lesung
um 17:00 Uhr
„DIE WINDBRIEFE an den Herrn b.b.“
von der Schauspielerin Käthe Reichel
Es liest Sabine Frost begleitet von Hinrich Beermann (Saxophon)
Verlag: Faber und Faber 2006
"Lieber Brecht,
der Brief handelt auch von Ihrem, Verhältnis zur Arbeiterschaft, Ihrer Bewunderung für die Arbeit, die täglich verrichtet wurde, und davon, wie Sie sich vor ihr verbeugten, sie ehrten. Ihre Haltung, so weit entfernt vom Verhalten im vergangenen Kapitalismus, ach, käme sie doch jetzt wieder unter die MENSCHEN, damit sie nicht im eiskalten Wasser versinken wie Nichtschwimmer, die sich in die Fluten dieser von nur wenigen, sehr Großen beherrschten Marktwirtschaft stürzen, und wo die Beziehungen der Menschen untereinander allein vom Geld bestimmt sind."
„Da in der jetzigen Demokratie alles, wirklich alles in die Luft geschrieben ist,
die sich deshalb auch Freiheit nennt, fand ich im Wind einen parteilosen Boten,
der sich nicht fragen lässt, woher er kommt und wohin er verschwindet.“ Ihre K
Käthe Reichel kam 1950 als junge Schauspielerin an Bertolt Brechts „Berliner Ensemble“. Brecht erkannte ihr Talent und förderte ihre berufliche Entwicklung. Dabei entstand auch eine Liebesbeziehung. Sie verstarb 2012 in ihrem „kleinen Haus am See“ in Buckow. In ihren Windbriefen von 2006 beschreibt sie ihre ganz persönliche Begegnung mit Brecht, der ihr den klaren Blick auf die Welt gelehrt hat.
Gefördert durch den Brandenburgischen Literaturrat aus Mitteln des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg.
13€ / 11€
Foto: © Sabine Frost
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um 17:00 Uhr
„DIE WINDBRIEFE an den Herrn b.b.“
von der Schauspielerin Käthe Reichel
Es liest Sabine Frost begleitet von Hinrich Beermann (Saxophon)
Verlag: Faber und Faber 2006
"Lieber Brecht,
der Brief handelt auch von Ihrem, Verhältnis zur Arbeiterschaft, Ihrer Bewunderung für die Arbeit, die täglich verrichtet wurde, und davon, wie Sie sich vor ihr verbeugten, sie ehrten. Ihre Haltung, so weit entfernt vom Verhalten im vergangenen Kapitalismus, ach, käme sie doch jetzt wieder unter die MENSCHEN, damit sie nicht im eiskalten Wasser versinken wie Nichtschwimmer, die sich in die Fluten dieser von nur wenigen, sehr Großen beherrschten Marktwirtschaft stürzen, und wo die Beziehungen der Menschen untereinander allein vom Geld bestimmt sind."
„Da in der jetzigen Demokratie alles, wirklich alles in die Luft geschrieben ist,
die sich deshalb auch Freiheit nennt, fand ich im Wind einen parteilosen Boten,
der sich nicht fragen lässt, woher er kommt und wohin er verschwindet.“ Ihre K
Käthe Reichel kam 1950 als junge Schauspielerin an Bertolt Brechts „Berliner Ensemble“. Brecht erkannte ihr Talent und förderte ihre berufliche Entwicklung. Dabei entstand auch eine Liebesbeziehung. Sie verstarb 2012 in ihrem „kleinen Haus am See“ in Buckow. In ihren Windbriefen von 2006 beschreibt sie ihre ganz persönliche Begegnung mit Brecht, der ihr den klaren Blick auf die Welt gelehrt hat.
Gefördert durch den Brandenburgischen Literaturrat aus Mitteln des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg.
13€ / 11€
Foto: © Sabine Frost